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"VSStÖ Innsbruck fordert: Ende der Parallelstruktur - Eine Uni für alle"

Vorschlag des Rektors, die Medizin-Uni wiedereinzugliedern, wird unterstützt
Presseaussendung VSStÖ-Innsbruck 29.08.2007


Der VSStÖ ist hoch erfreut über den Gedanken des neu designierten Rektors Karlheinz Töchterle, die Medizinische Universität Innsbruck (MUI) wieder in den Verwaltungsapparat der Leopold Franzens Universität (LFU) einzugliedern.

"Dem VSStÖ war die Ausgliederung der Medizinischen Universität Innsbruck, welche am 1.1.2003 stattfand, von Anfang an ein Dorn im Auge.", so Andreas Kositz, Vorsitzender des VSStÖ Innsbruck. "Sie bedeutete im Großen und Ganzen lediglich Mehrkosten für einen zweiten Verwaltungsapparat und bürokratische Hürden für Studierende, die neben einer medizinischen Ausbildung auch an Studien der Leopold Franzens Universität interessiert waren."

"Unnötige “Meilensteine” der getrennten Universitäten waren die Notwendigkeit einer Mitbelegungsbestätigung für Studierende der Medizinischen Universität Innsbruck, wenn sie Vorlesungen an der Leopold Franzens Universität besuchen wollten, jedoch dort nicht inskribiert waren. Weiters eine Online Befragung der Medizinischen Universität Innsbruck an alle doppelt inskribierten Medizin Studierenden, was die Medizin-Uni machen kann, damit eine gleichzeitige Inskription an der Leopold-Franzens Universität beendet werde und die Medizinische Universität Innsbruck damit in den vollen Genuss der Studiengebühren kommt.", erklärt Verena Dornauer, Studentin an der MUI. "Und zuletzt die noch andauerende hirnrissige Aktion des letzten Semesters: “Medizin Studierende aus den Diensten des Zentralen Informatik Dienstes (ZID) der Leopold Franzens Universität zu streichen.”, ärgert sich die VSStÖ-Aktivistin.

"Der VSStÖ ist einem Separatismus zwar prinzipiell nicht abgeneigt, aber einem solch destruktiven sehr wohl und so hofft der VSStÖ, dass die Wiedereingliederung der Medizinischen Universität Innsbruck baldigst zu Stande kommt und dies nicht nur ein schnell in die Luft geworfener Gedanke des neu designierten Rektors Karlheinz Töchterle war, welcher bis heute von den Köpfen der Medizinischen Universität Innsbrucks noch nicht einmal kommentiert wurde.", meint Andreas Kositz abschließend. "Parallelstrukturen kosten Geld, erhöhen den logistischen Aufwand für Studierende, Lehrende und die Verwaltung - in einer Uni wo es an allen Ecken und Enden an Geldmitteln fehlt, sollten diese nicht in mutwillige Zerstückelungen der Universität, sondern in vielfältige Lehre und Forschung inverstiert sein - genauso wichtig ist es MedizinstudentInnen keine Hürden zu den anderen Uni-Studien in den Weg zu legen!"

 

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