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Zweckwidmung der Studienbeiträge an der Universität Innsbruck! - oder warum Studierende nicht über 1,4 Mio. € streiten!

Zweckwidmung der Studienbeiträge an den Universität Innsbruck! - oder warum Studierende nicht über 1,4 Mio € streiten!
Presseaussendung VSStÖ Innsbruck - 13.05.2007

In den letzten zwei Jahren der Koalition von VSStÖ und GRAS auf der HochschülerInnenschaft
an der Universität Innsbruck wurde die Zweckwidmung der Studienbeiträge - die Studierenden entscheiden selbst, was mit ihren Beiträgen passiert - aktiv genützt. Kinderbetreuung wurde damit gefördert, ausländischen Studierenden die Hälfte der doppelt zu bezahlenden Studienbeiträge erlassen, die Studienbeiträge für Studierende mit Behinderung zurück-
bezahlt, Lern- und Leseplätze für Studierende wurden bisher damit finanziert. Für das Wintersemester 2006/2007 wurden über 700.000€ für die Prioritätenliste der ÖH zweckgewidmet.

Diese 700.000€ wollte Rektor Gantner nicht zur Verfügung stellen und hat diese bisher auch nicht zur Verfügung gestellt, er hat lediglich in der Senatssitzung vom 19.4. den Senat darum gebeten, eine Arbeitsgruppe zum Bereich der Zweckwidmung einzurichten. "Dass nun Rektor Gantner behauptet, es stünden 1,4 Mio. € zur Verfügung, überrascht doch sehr", zeigt sich Andreas Kositz, Wirtschaftsreferent der ÖH und mit der laufenden Abrechnung der
Zweckwidmung vertraut, sehr verwundert.

Von der Exekutive der ÖH Innsbruck wurde im März vorgeschlagen, nicht verwendete Gelder für eine Auffangkategorie zu benutzen, die Kapazitätsengpässe verhindern sollte. Die Erstellung der Gremien mit voller Einbeziehung der einzelnen Studienvertretungen ist in Gange, sodass im kommenden Wintersemester bereits die ersten Lehrveranstaltungen zusätzlich angeboten werden können. "Und da der Rektor die Mittel anscheinen freigibt, wenn vorerst auch nur medial, scheint auch die letzte Hürde genommen worden zu sein", freut sich Christoph Graf, stellv. ÖH-Vorsitzender und VSStÖ Spitzenkandidat für die ÖH-Wahl 2007.

"Robert Mäser und Kathrin Köll waren bei keinem Gespräch zum Thema Zweckwidmung mit dem Rektorat anwesend oder haben sich im vergangenen Jahr zu dieser Thematik engagiert, noch gab es jemals Streit zwischen den Fraktionen zu diesem Thema, also ist es sehr verwunderlich, dass jetzt von dieser Richtung sachlich unrichtige Kommentar kommen. Scheinbar will das
Rektorat der VP-nahen Aktionsgemeinschaft erneut für die ÖH-Wahl etwas unter die Arme greifen", vermutet Andreas Kositz die Hintergründe zu dieser gezielten Falschinformation.



 

 


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