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AG - keine Ahnung, keine Meinung, kein Konzept
Die Studierendenvertretung der ÖVP, die Aktionsgemeinschaft versucht ein weiteres Mal mit vielen Lügen die ÖH schlecht zu machen!
Fangen wir einmal an, da liest man zum Beispiel von "Zugangsbeschränkungen auf der Psychologie", vielleicht ist die AG (der Schreiberling dürfte ein weiteres mal Gerhard Schedler sein) der Meinung, die ÖH hätte sie eingeführt (?). Tatsache ist aber, dass die ÖH Exekutive die Studienvertretung immer unterstützt hat und schlussendlich wurden im April die akutellen Zugangsbeschränkungen für rechtswidrig erklärt und sind nichtig, ist das der AG entgangen? Wahrscheinlich, denn eingesetzt für die PsychologInnen haben sie sich NIE!
Dann gibt es noch "konzeptlose Kommunikation mit dem Rektorat bezüglich Infrastrukturerneuerung". Was die ÖVP-AG damit meint, dürfte nicht nur mir schleierhaft sein. Fakt ist, dass die ÖH Exekutive bei jedem Infrastrukturprojekt dem Rektorat in kürzester Zeit die möglichen Probleme dargelegt hat. Was der Rektor davon umsetzt liegt leider außerhalb des ihres Wirkungsbereiches. Was hat die AG getan? Nachdem klar war, dass weder die Psychologie noch das Öffentliche Recht umziehen müssen, haben sie 500€ für eine Aktion mit Feuerzeugen ausgegeben und wollten sich einen Erfolg anheften. Dass die Umzugsproblematik des Öffentlichen Rechts nur um ein paar Monate verschoben und nicht gelöst wurde, scheint ihnen nicht klar zu sein. Die AG wollte diese 500€ der ÖH in Rechnung stellen, was natürlich nicht möglich ist. Die AG hat gegen die von ihnen mitbeschlossene Finanzgebarung der ÖH in vollem Bewusstsein verstoßen!
"Neue Studienpläne, die einem FH-System gleichen" findet sich da noch. Die AG hat dem Entwicklungsplan des Rektors ohne Kritik zugestimmt und dies in Kauf genommen. Die ÖH hat im Gegensatz dazu für jede mögliche Ausweitung von Studienplänen und zusätzlichen Lehrveranstaltungen gekämpft. Die AG hat wie üblich nichts getan.
"Für sinnvolle Verhandlungen mit dem Rektor blieb keine Zeit" und "Über das Rektorat und dessen Kommunikationsdefizit zu jammern, wenn man selbst nicht kommunizieren kann, genügt nicht" kann mensch auch noch lesen. Die rot-grüne ÖH-Exekutive führt mehrmals im Monat Gespräche mit dem Rektor. Es wird laufend über die Zweckwidmung, über Infrastrukturprobleme, über neue Studien und viele andere Themen verhandelt. Was hat die AG getan? Nur einmal für eine sinnlose Aktion im März 07 sind sie beim Rektor vorstellig geworden. Die anderen 20 Monate hatte man keine Meinung und alle Entscheidungen hingenommen.
Von Robert Mäser heißt es noch "... hat die ÖH viel an Einfluss verloren". Scheinbar hat Robert vergessen, dass die Aktionsgemeinschaft mit ihrer Abkehr von einer ÖH als Interessensvertretung hin zu einem reinen Servicebetrieb 2 Jahrzehnte lang die HochschülerInnenschaften in Österreich in die Bedeutungslosigkeit hat abrutschen lassen. Kann sich Robert noch an den letzten AG Menschen in der ÖH-Exekutive erinnern? An Lckas Krackl, der vor dem Rektor zu allem ja gesagt hat und der bei der Zweckwidmung der Studienbeiträge zusätzliche Gelder für Studierende beschränken wollte!. In mühsamer Arbeit auf Bundesebene und in Innsbruck konnte in den letzten Jahren wieder einiges des früheren Einflusses erreicht werden.
Wieviel Meinung die AG hat, sieht man schlussendlich an ihrem bundesweiten Spitzenkandidaten, der folgendes (natürlich nicht aus dem Zusammenhang gerissen) von sich gegeben hat: "Gesellschaftspolitik ist gut, aber für eine Studentenvertretung ist es wichtig auch wirklich Studentenpolitik zu machen - man sollte nicht zu weit über den Tellerrand blicken." Na dann Prost! Vor der Türe des Rektors macht die AG halt und kehrt um, sonst würden sie wahrscheinlich etwas zu schnell über den Tellerrand blicken!
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