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"Studiengebührenkompromiss" - Schlimmer geht's nimmer!!!

Rot-Schwarze Regierungsgroteske um die Studiengebühren schießt den Vogel ab
Presseaussendung VSStÖ-Innsbruck 08.01.2007


Die Entscheidung der KoalitionsverhandlerInnen von SPÖ und ÖVP, wonach die Studiengebühren jenen erlassen werden sollen, die 60 Stunden soziale Arbeit im Semester leisten, ist an Absurdität nicht mehr zu überbieten.
Dazu Stefanie Kreissl, Vorsitzende des VSStÖ: „Nicht genug, dass der SPÖ-Vorsitzende in Interviews von BummelstudentInnen spricht, jetzt sollen sich auch noch StudentInnen gegen „Zwangsarbeit“ von den Studiengebühren freikaufen. Dies betrifft wieder einmal die sozial schwächeren Studierenden, welche sowieso in großem Ausmaß bereits arbeiten müssen, während sich Studierende aus reichem Elternhaus diesen Betrag spielend leisten können.“

Dazu weiters Andreas Kositz, Vorsitzender des VSStÖ Innsbruck: „Nun ist Gusenbauer endgültig umgefallen. Offensichtlich ist ihm die Kanzlerschaft wichtiger als Inhalte. Anstatt der versprochenen Verbesserungen kommt es nun zu einer Versklavung der sozial schwächeren Studierenden. Diese ‚Lösung’ könnte ebenso von einer ÖVP-Alleinregierung kommen.“
Offensichtlich ist Gusenbauer unfähig, sich in Verhandlungen durchzusetzen.
Der VSStÖ Innsbruck fordert die SPÖ auf, die Verhandlungen mit der ÖVP sofort abzubrechen, um eine Minderheitsregierung anzustreben.

 

 


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