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Aktuelles in der ÖH 31/03/05 PUFL-GRAS legt sich wieder ins Bett der Gehrer-treuen ÖVP-Aktionsgemeinschaft!!
Durch das neue, undemokratische HSG wird es zu drastischen Änderungen bei den kommenden ÖH-Wahlen (31.Mai – 2.Juni) kommen. So wird die stärkste Stimme der Studierenden, die Bundesvertretung der ÖH, nicht mehr wie bisher direkt gewählt und legitimiert, sondern durch einen kaum überschaubaren, undemokratischen Entsendungsmodus „gewählt“. In etwa so, wie wenn die Landtage die Bundesregierung bestimmen würden. Ebenso wurden die Fakultätsvertretungen mitsamt ihrem Listenwahlrecht durch das neue HSG abgeschafft und die Studienvertretungen (ehemals Studienrichtungsvertretungen) im Gegenzug gestärkt. Daher wurde ein Ausschuss eingerichtet, welcher die ÖH-Innsbruck (trotz des neuen HSG) möglichst sinnvoll und demokratisch neu strukturieren sollte. Es war schnell offensichtlich, dass es zwischen den VertreterInnen der Fraktionen, welche dem Ausschuss angehörten (je 2 von VSStÖ, PUFL GRAS, ÖVP-Aktionsgemeinschaft, LSF), große Meinungsunterschiede über die Neu-Strukturierung gab und gibt. Die ÖVP-Aktionsgemeinschaft beharrte darauf, Organe nach §12
Abs. 2 (HSG), die den ehemaligen Fakultätsvertretungen gleichwertig
sein sollten, einzurichten. Das ist aber nicht möglich, da diese
Organe kaum finanzielle Mittel hätten und auch nicht gewählt
werden können. Weiters wurde von Seiten der ÖVP-AG ein absurdes
Entsendungsverfahren vorgeschlagen um diese sinnlosen Organe besetzen
zu können. VSStÖ und PUFL-GRAS stellten sich gegen die Vorschläge der schwarzen Studierendenvertretung und arbeiteten gemeinsam einen Vorschlag aus, um die gestärkten Studienvertretungen sinnvoll einzusetzen und das Service für die Studierenden aufrecht zu erhalten. Es wurde ein eigenes Referat angedacht, zuständig für die Koordination der Studienvertretungen übernehmen sollte und für Hilfestellung bei rechtlichen Fragen und organisatorischen Dingen. In der Sitzung der Universitätsvertretung am 18. März sollte
einer dieser Vorschläge beschlossen werden. Leider bestätigte
die PUFL-GRAS wieder einmal, dass sie keine Handschlagqualität
hat und sich ihre Meinung wechselt wie das Wetter. Dies hat ein weiteres Mal gezeigt, dass der PUFL-GRAS das politische
Rückrat fehlt. Sie versucht nur nirgends anzuecken und bei der
kommenden Wahl keine Stimmen zu verlieren, um dann 2 weitere Jahre untätig
die Posten der ÖH zu besetzen. Mit so einer Haltung ist es unmöglich
die Interessen der Studierenden vehement gegenüber Rektor und Bildungsministerium
zu vertreten.
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