VSStÖ-Innsbruck: JA zum Zusammenschluss der zwei Innsbrucker Universitäten
„ Die Abtrennung der medizinischen Fakultäten war eine der unzähligen Katastrophen, die die damalige schwarz-blaue Regierung zu verantworten hat. Besonders in Innsbruck ist die Medizin-Uni in den letzten Jahren vor allem durch inkompetente Führung, ineffiziente Strukturen und Skandale aufgefallen. Es ist an der Zeit, dieses misslungene Projekt zu beenden. Der Verband Sozialistischer Student_innen (VSStÖ) fordert daher die sofortige Einleitung von Maßnahmen zur Fusion der zwei Innsbrucker Universitäten.“, so Darmin Popovic, Mitglied des Senats der Medizinischen Universität Innsbruck.
„Die Mehrkosten für Doppelstrukturen (Rektorat, Unirat, eigene Verwaltung etc.) werden vor allem bei der Lehre wieder eingespart. Während für die unnötigen Führungsgremien der Medizin-Uni Geld ausgegeben wird, werden schon seit Jahren geforderte studentische Projekte wie ein Ausbildungszentrum für praktische Fertigkeiten oder ein Sezierkurs im Sommersemester nicht finanziert.“, empört sich Christoph Tschepetzki, Mandatar der ÖH Universitätsvertretung an der Medizin-Uni Innsbruck.
„ Dass Rektor Lochs gegen einen Zusammenschluss der Leopold-Franzens-Universität und der Medizinischen Universität Innsbruck plädiert, ist nicht weiter verwunderlich, würde mit diesem ja auch sein Posten wegfallen. Das Rektorat kann jedoch nicht für alle Angehörigen der Medizin-Uni sprechen. Auch an der MUI gibt es sehr viele, die sich EINE gemeinsame Universität wünschen, um Innbruck als Forschungsstandort und Universitätsstadt zu stärken.“, so schließen Popovic und Tschepetzki unisono.