VSStÖ Innsbruck: Innsbrucker Medizin-Uni muss gerettet werden
Rektor soll zurücktreten und Innsbrucker Unis wieder zusammengelegt werden
Nach einem Bericht der Betriebsräte an der Medizinischen Universität Innsbruck fehlen für die Fortschreibung des aktuellen Budgets ca. 10 Millionen Euro. Aus diesem Grund werden massive Personaleinsparungen befürchtet und es wurde bereits das Wissenschaftsministerium als Aufsichtsbehörde eingeschaltet. (siehe Bericht in der TT vom 21.6.2011)
"Neben dem wirtschaftlichen Desaster sorgt die Umwidmung einer Professur für ordentlichen Diskussionsbedarf, gilt doch nach dieser erfolgten Umwidmung der Bruder des aktuellen Wissenschaftslandesrates als Favorit für deren Besetzung!"erklärt Stefan Gasser, Vorsitzender des VSStÖ Innsbruck.
„Zum wiederholten Male gibt es finanzielle Probleme an der MUI, der Rektor spielt diese jedoch nur herunter! Während einerseits wichtige Professuren nicht nachbesetzt werden, wird andererseits die Verwaltung in den Vizerektoraten aufgebläht. In Anbetracht der Folgen die dies für die Medizinische Versorgung der Bevölkerung und die Studierenden an der Medizinuni haben kann, gibt es nur eine Losung: Rektor Lochs muss zurücktreten!“, fordert Darmin Popovic, Mandatar in der Universitätsvertretung an der MUI.
„Seitens des Wissenschaftsministeriums fordert der VSStÖ Innsbruck die sofortige Einsetzung einer Amtsverwaltung! Seit der Abtrennung von der LFU wurde die MUI von Skandalen und Finanzproblemen erschüttert, die vorherige gemeinsame Verwaltung ist billiger und hat besser funktioniert. Daher soll die geforderte Amtsverwaltung die Reintegration der MUI in die LFU vorbereiten!“ schließen Gasser und Popovic unisono.