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VSStÖ Innsbruck: Bodenseers Forderung nach weniger Studierenden ist inakzeptabel!

Tirols Wirtschaftskammer Präsident versucht eigene Versäumnisse den Studierenden in die Schuhe zu schieben!

"Dr. Jürgen Bodenseer hat wiedermal eindrucksvoll die bildungspolitische Inkompetenz der ÖVP bewiesen“ kommentiert Stefan Gasser, Vorsitzender des Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ) Innsbruck die gestrigen Aussagen des Tiroler Wirtschaftskammer Präsidenten in der ORF-Sendung „Tirol heute“.

"Wenn Herr Bodenseer behauptet wir brauchen weniger Studierende, da diese nach ihrem Studium arbeitslos sind empfehle ich ihm einmal die aktuellen Arbeitsmarktdaten zu studieren, denn aus diesen geht eindeutig hervor, dass Studienabgänger_innen eine nahezu 100%ige Erwerbsquote aufweisen." erklärt Gasser. 

"Auch die OECD Studie „Education at a glance 2010“ hat eindeutig ergeben, dass Österreich sowohl bei Studienanfänger_innen als auch bei Studienabschlüssen weit unter dem internationalen Durchschnitt liegt. Insbesondere in Tirol ist die Zahl der Studienanfänger_innen nach wie vor katastrophal gering, obwohl sich in Innsbruck die zweitgrößte Universität Österreichs befindet" erklärt Gasser weiter.

„Angesichts des jahrelangen akuten Lehrstellenmangels kommt der Facharbeiter_innenmangel wohl nicht so sehr überraschend, sondern ist eher auf die eklatante Ausbildungsfaulheit in den vergangenen Jahren zurückzuführen. Bevor Bodenseer die Studierenden beschuldigt, die im übrigen nur ihr Menschenrecht auf Bildung in Anspruch nehmen wollen, sollte die Wirtschaftskammer zuerst die Missstände in den eigenen Reihen beseitigen! “, schließt Gasser.



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