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VSStÖ Innsbruck: Akkreditierungsentzug für UMIT war absehbar!Konstrukt einer landeseigenen Privatuniversität ist höchst bedenklich! "Die UMIT ist ein Titelkaufhaus für gut Betuchte!, Dieser und ähnliche Sager werden schon seit längerem von Insider_innen hinter vorgehaltener Hand verbreitet, der Entzug der Akkreditierung für das Doktoratstudium Gesundheitswissenschaften war also nur eine Frage der Zeit" kommentiert Stefan Gasser, Vorsitzender des Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ) Innsbruck die Vorgänge an der landeseigenen Privatuniversität UMIT in Hall in Tirol. "Einmal mehr kritisiert der VSStÖ die Tatsache, dass das Land Tirol eine „Privatuniversität“ erhält. Während an den öffentlichen Unis seit Jahren der Kahlschlag wütet werden öffentliche Mittel für einige wenige Studierende mit entsprechendem finanziellen Background und dann auch noch mit minderer Qualität ausgegeben." poltert Gasser. "Kein Zufall dürfte es sein, dass auch diesmal der Name Roland Staudinger im Zusammenhang mit dieser Affäre auftaucht. Nachdem er 2006 seinen Geschäftsführerposten an der UMIT räumen musste und 2007 nach einem Misstrauensvotum des Senates an der Medizinischen Universität Innsbruck (MUI) als dortiger Vizerektor zurück trat, steht der Protege der (ÖVP) Landesregierungsriege erneut im Mittelpunkt eines Skandals" erklärt Gasser weiter. „Höchst aufklärungsbedürftig erscheint auch die Rolle des nunmehrigen Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg, immerhin von 2004 bis 2008 Rektor der UMIT. Es scheint schwer vorstellbar, dass die nun aufgedeckten Mängel während seiner Amtszeit noch kein Thema waren. Sollte sich herausstellen, dass Tilg als damals verantwortlicher Rektor wissentlich nichts gegen diese Zustände unternommen hat, so ist er absolut rücktrittsreif“, schließt Gasser. |
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