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VSStÖ / AKS: Keine Studiengebühren oder reiche Eltern für alle!

 „Wissenschaftsminister Töchterle hat auf perfide Weise einen neuen Weg hin zu Studiengebühren eröffnet: laut einem von ihm in Auftrag gegebenen Gutachten des Verfassungsjuristen Heinz Mayer dürften Universitäten auch ohne bundesweite Regelung Studiengebühren einheben!“, erklärt Christina Müller, Vorsitzende VSStÖ Innsbruck, die Problematik.

 „Studiengebühren sind sozial selektiv, denn sie führen zum Studienabbruch sozial schwächerer Student_innen bzw. halten sie viele Maturant_innen davon ab, überhaupt ein Studium zu beginnen! Weiters ist die Einhebung von Studiengebühren ökonomisch ineffizient, bei der Einführung im Jahr 2001 flossen über 50% der Einnahmen der (inzwischen größtenteils abgeschafften) Studiengebühren in Österreich in den Verwaltungsaufwand!“, empört sich Benjamin Plach, Vorsitzender der AKS Tirol.

 „Der interimistische Rektor der Universität, Tilmann Märk soll den Studierenden in Innsbruck zu versichern, dass an der Leopold Franzens Universität keine Studiengebühren eingeführt werden! Das ist die Forderung des Verbands Sozialistischer Student_innen in Österreich, Sektion Innsbruck (VSStÖ)  und der Aktion Kritischer Schüler_innen Tirol (AKS Tirol) im Interesse der Maturant_innen und der Studierenden. Denn es kann nicht sein, dass die soziale Herkunft und der Geldbeutel der Eltern über den Bildungsweg entscheidet, Bildung und damit auch die Universität sind ein gesamtgesellschaftliches Gut, der Zugang dazu muss frei sein!“, sind sich Müller und Plach einig.



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