AKS Tirol/Jusos Tirol/VSStÖ Innsbruck: Karls Hochschulpläne stoppen!
Sozialistische Jugendorganisationen protestieren bei Tirol Besuch der Wissenschaftsministerin gegen ihre Politik!
"Die Sparpolitik von Wissenschaftsministerin Beatrix Karl (ÖVP) gefährdet die Zukunft Österreichs und ist ein massiver Angriff auf das Menschenrecht auf Bildung junger Menschen! Aus diesem Grund haben wir heute im Rahmen des Empfangs der Tiroler Hochschulkonferenz eine Protestaktion abgehalten!" so die Vorsitzenden der sozialistischen Jugendorganisationen in Tirol Benjamin Plach (Aktion Kritischer SchülerInnen – AKS), Jakob Flossmann (Junge Sozialistinnen und Sozialisten – JUSOS) und Stefan Gasser (Verband Sozialistischer StudentInnen – VSStÖ).
"Anstatt endlich ihren Parteifreund und Finanzminister Josef Pröll in die Pflicht zu nehmen putzt sich die Ministerin an den Studierenden, die wirklich keine Verantwortung für die (Un)wissenschaftspolitik der ÖVP-Minister_innenriege in den vergangen 10 Jahren tragen, ab. Die Wiedereinführung von allgemeinen Studiengebühren werden wir mit aller Vehemenz bekämpfen!" poltert Gasser (VSStÖ).
"Es benötigt endlich eine Kehrtwende in der gesamten Bildungspolitik. Der Gesamt- und Ganztagsschule gehört die Zukunft, das ÖVP-Elitenbildungs- und Selektionsmodell hat im 21. Jahrhundert keine Berechtigung mehr" fordert Plach (AKS) einen radikalen Kurswechsel.
„Die Finanzierung des Bildungs- und Hochschulsystems ist durch den Staat sicherzustellen, aus diesem Grund ist die Einführung von Vermögenssteuern unabdingbar. Es kann nicht sein, dass Studierende, die zu den finanziell am schlechtest gestellten Personengruppen gehören zur Kasse gebeten werden, während den Superreichen in Österreich sämtliche Steuervorteile offenstehen“, entrüstet sich Flossmann (JUSOS).
„Wir fordern ein gerechtes Bildungssystem vom Kindergarten bis zur Hochschule, das allen Bevölkerungsgruppen in gleichem Maße zur Verfügung steht. Sollte Wissenschaftsministerin Karl daran kein Interesse haben, so legen wir ihr den schnellstmöglichsten Rücktritt nahe“, schließen Plach, Flossmann und Gasser unisono.