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Unser Wahlprogramm 2011Im folgenden findest du unser Wahlprogramm für die ÖH Wahlen 2011. Der Schwerpunkt liegt hier auf den lokalen Forderungen, einen ausführliche Beschreibung unseres bundesweiten Programms findet ihr auf www.vsstoe.at
>> WohnenGesucht: Wohnung, Uninähe, leistbar. Die immensen Preise für WG-Zimmer oder Garconnieren in Innsbruck sind uns allen leider nur zu gut bekannt. Ein Konzept für studentisches Wohnen seitens der Stadt fehlt völlig. Auf Grund von fehlenden Alternativen und Konzepten werden Studierende zum leichtesten Opfer überhöhter Mieten, rechtlich unscharfer Verträge und unverhältnismäßig hoher Makler_innenprovisionen. Der VSStÖ fordert daher:
>> Loslösung des Bezugs der Mietzinsbeihilfe vom Haushaltseinkommen: Einzelpersonen sollen Mietzinsbeihilfe beantragen können, unabhängig von der Tätigkeit der Mitbewohner_innen >> ÖffisLeistbare Öffis für Alle und für Studis sowieso! Öffentliche Verkehrsmittel sind für Studierende neben dem Fahrrad und den eigenen zwei Beinen das wichtigste Fortbewegungsmittel. Der Preis von 120 Euro für ein Studierendensemesterticket der Innsbrucker Verkehrsbetriebe ist zynisch.Weder orientiert sich der Preis an der ohnehin schon finanziell schwierigen Situation Studierender, noch hält er dem Vergleich mit anderen Universitätsstädten stand (derzeit bspw. 50 Euro für Wiener Studierende mit dortigem Hauptwohnsitz bei gleichzeitig viel größerem zu erhaltenden Liniennetz).
>> ArbeitenLange Arbeitszeiten ‒ und niedrig der Lohn? Laut der Studierendensozialerhebung 2009 arbeiten 60% der Studierenden während des Semesters, um sich selbst zu erhalten. Die Art der Jobs ist nicht immer die beste und zumeist sind diese auch schlecht vergütet, Arbeitsverträge sind oft gesetzeswidrig. Die ÖH soll Studierende vertreten – das heißt heutzutage auch, Anlaufstelle für arbeitsrechtliche Fragen zu sein: >> Der VSStÖ wird eine arbeitsrechtliche Beratung in der ÖH einführen, damit alle Fragen aus diesem Bereich kompetent beantwortet werden können und Studierende nicht mehr zum Spielball der Wirtschaft werden!
>> Bologna-Curricula aufbrechen!Der Gedanke hinter einer europaweiten Angleichung des Studienangebots war ein nobler: bessere Vergleichbarkeit der Abschlüsse, erhöhte Mobilität von Studierenden innerhalb Europas etc. An der Umsetzung krankt es jedoch massiv.
>> Master für AlleKurswechsel im Bolognaprozess! Die aktuelle europäische Hochschulpolitik beweist, welchen Plan die EU mittlerweile mit dem Bologna-Prozess verfolgt: die Ökonomisierung von Hochschulbildung. Diesem Wunsch geben konservative und liberale Politker_innen immer wieder mit der Forderung nach einer Reglementierung von Master-Studiengängen Nachdruck und die österreichische Bundesregierung leistet diesen Kräften bspw. mit einer Ausbezahlung der Familienbeihilfe (einer wichtigen Existenzgrundlage vieler Studierenden) bis nur mehr 24 bzw. 25 Jahren Schützenhilfe.
>> Soziale Absicherungohne Kompromisse!!! Das Beihilfensystem ist löchrig und hilft nur bedingt. Gerade die Kürzung der Familienbeihilfe im Herbst 2010 hat viele Studierende um ihre Existenzgrundlage gebracht. Wenn nach Bologna ein Studium schon gleichwertig mit einem 40-Stunden-Job sein soll, dann muss auch gewährleistet sein, dass keine weiteren Belastungen auf uns Studierende zukommen. Wir brauchen ein fundiertes Stipendiensystem, wir brauchen Beihilfen, die helfen! Anstatt eines Sparbudgets brauchen Studierende und auch der Staat Österreich ein gut ausfinanziertes Bildungs- und Beihilfensystem! Daher fordert der VSStÖ: >> Rücknahme der Kürzung der Familienbeihilfe
>> Automatische Antragsstellung auf Studienbeihilfe bei Inskription >> Anhebung der Höchststudienbeihilfe auf mindestens 800 Euro >> Einführung einer Schlichtungsstelle, wenn Eltern ihrer Unterhaltspflicht nicht
>> ÖH-Kopierbon!Studieren ist schon teuer genug Nicht nur bei Wohnen und Lebenserhaltung fallen hohe Kosten an, auch im Studienalltag gilt es, sich Bücher zu kaufen oder Texte zu kopieren – und das nicht zu knapp! Einen Teil will dir der VSStÖ abnehmen und zwar in Form eines ÖH-Kopierbons. Ähnlich wie beim Mensabon bekommst du damit Vergünstigungen, wenn du in der studia Texte ausdruckst oder kopierst. >> Wir sagen: Studieren ist schon teuer genug und fordern daher eine Subventionierung von Kopierkosten für Studierende in Form eines ÖH-Kopierbons!
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