www.vaust.net
Zur Startseite

Sophia Reisecker ist 22 Jahre alt und studiert Soziologie in Innsbruck. Für die ÖH-Wahlen 2011 kandidiert sie als Spitzenkandidatin des VSStÖ an der Leopold-Franzens- Universität Innsbruck. ENTE hat sie zum Gespräch gebeten:

ENTE: Liebe Sophia, du kandidierst für den VSStÖ Innsbruck als Spitzenkandidatin.
Was interessiert dich an der ÖH-Arbeit?

SOPHIA: In der ÖH hat man die Möglichkeit, einige der vielen Baustellen im universitären Bereich anzugehen. Innerhalb der Uni kann man viel verändern, beispielsweise die stark verschulten Curricula verbessern und öffnen, oder dafür sorgen, dass der  Masterzugang frei bleibt. Ich sehe, dass es viel zu tun gibt und bin motiviert, das anzugehen.

ENTE: Wo hast du denn schon Erfahrungen als Studierendenvertreterin gesammelt?

SOPHIA: Erfahrungen konnte ich in den letzten zwei Jahren zum einen als Mandatarin in der Universitätsvertretung sammeln. Anträge schreiben, Finanzen kontrollieren etc. ist dort alltägliches Geschäft, wenn man die Kontrollaufgabe der Opposition ernst nimmt. Zum anderen sitze ich seit über einem Jahr im Senat, wo ich Erfahrungen mit der Erstellung von Curricula, Unibürokratie und juristischen Problemen sammeln konnte. Außerdem habe ich immer wieder in der Fakultätsstudienvertretung PoWi- Soziologie mitgearbeitet, insbesondere in der Curriculumskommission.

ENTE: Was hätten die Studierenden von einer ÖH-Exekutive unter Beteiligung des VSStÖ Innsbruck zu erwarten?

SOPHIA: Wir würden uns nicht nur auf Service beschränken, wie es derzeit der Fall ist, sondern auch Forderungen an die Politik stellen. Gerade im Bereich Wohnen und Verkehr in Innsbruck müssen endlich Gespräche mit der Stadt und anderen zuständigen Stellen geführt werden, um die Preise zu senken und somit das Leben für Innsbrucks Studierende billiger zu gestalten.
Mir persönlich ist sehr wichtig, dass die ÖH auch Anlaufstelle für arbeitsrechtliche Fragen wird. Außerdem habe ich in den letzten zwei Jahren gesehen, dass man innerhalb der Uni als ÖH sehr viele Möglichkeiten hat, aktiv etwas zu verändern.
Durch persönliche Gespräche und Verhandlungen mit den zuständigen Stellen im Rektorat, Unirat etc. kann man viel erreichen. Die ÖVP-AG hat dies nicht einmal annähernd ausgenutzt. Wir wollen uns intensiv dafür einsetzen, dass die Curricula endlich wieder studierbar werden – und vor allem die Masterstudien offen bleiben!

powered by panthera.cc