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VSStÖ Innsbruck: Uni Innsbruck Rektor Töchterle voll auf ÖVP-Elitenbildungs-Linie!

Studiengebühren, Zugangsbeschränkungen und ein differenziertes Schulsystem sind Elemente eines reinen elitären Bildungssystemes und daher abzulehnen!


Mit großem Unverständnis reagiert Stefan Gasser, Vorsitzender des Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ) Innsbruck, auf die Äußerungen des Rektors der Universität Innsbruck Karlheinz Töchterle anlässlich des Tiroltages des diesjährigen Forum Alpbach.

„Anstatt auf den, durch Wissenschaftsministerin Karl und Finanzminister Pröll verursachten, drohenden finanziellen Kollaps an der Uni Innsbruck hinzuweisen klingt das Interview in der Tiroler Tageszeitung (TT) vom 21.08.2010 wie ein Loblied auf die katastrophale Hochschulpolitik der amtierenden ÖVP Wissenschaftsministerin,“ ärgert sich Gasser.

„Die Forderungen nach Studiengebühren, flächendeckenden Zugangsbeschränkungen, sowie die Beibehaltung des differenzierten Schulsystems sind gleichzusetzen mit der Forderung nach einem Elitenbildungssystem, indem alleine Einkommen und Bildungsstand der Eltern über den zukünftigen Bildungsstand ihrer Kinder entscheiden. Insbesondere die von Töchterle vorgeschlagenen Aufnahmegespräche öffnen Vitamin B Tür und Tor bei der Vergabe von Studienplätzen und dienen sicher nicht „als Information für Studierwillige““, erklärt Gasser weiter.

„Der VSStÖ Innsbruck bekräftigt nachdrücklich seine Forderung nach einem Bildungssystem in dem die soziale Herkunft keine Rolle spielt. Aus diesem Grund sind sowohl Gesamtschule als auch der freie Hochschulzugang kombiniert mit Gebührenfreiheit und entsprechender sozialer Absicherung unabdingbare Komponenten eines gerechten Bildungssystems“, schließt Gasser.



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