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VSStÖ ENTert die Uni!

VSStÖ Innsbruck präsentiert seine Kampagne für den ÖH-Wahlkampf 2011

Mit 28. April startete offiziell das Rennen in den Wahlen zur ÖH Innsbruck. Der Verband Sozialistischer Student_innen (VSStÖ) setzt in diesem Jahr auf eine quietschende Badewannenente als Symbol mit Wiedererkennungswert.

"Die Ente zieht sich als roter Faden durch unseren gesamten Wahlkampf. Seit Anfang April wurden über 4000 kleine, gelbe Enten überall auf der Leopold-Franzens-Universität und der Medizinischen Universität ausgesetzt. Die Ente wurde zum Gesprächsthema überall auf der Uni - und genau das war unsere Absicht! Jetzt haben wir enthüllt, dass die Ente vom VSStÖ ist und mit starker Stimme unsere Forderungen an die Studierenden bringt. Die Wahlbeteiligung 2009 war mit 23,25% erschreckend niedrig. Wir als VSStÖ wollen nicht immer nur unser Stamm-Wähler_innen-Klientel ansprechen, sondern auf spielerische Art und Weise Studierende motivieren, zur ÖH-Wahl zu gehen", erklärt Jessica Müller, Vorsitzende des VSStÖ.

" Wir haben uns in den letzten zwei Jahren stark in der Unipolitik engagiert. Beispielsweise konnten wir Zugangsbeschränkungen bei Masterstudien verhindern oder auch einen 5. Prüfungsantritt an der LFU erreichen. Es geht aber auch darum, die Uni wieder zu einem Lebensraum zu machen: sterile Betonplätze und kahle, einheitliche Wände repräsentieren gut, was in unserem Universitätssystem schief läuft: standardisierte Ausbildung, die keinen Platz für Individualität, Spezifizierung, Kritik und freies Denken lässt. Die Ente brachte bereits in den letzten Wochen wieder Leben an die Uni - und das werden wir in der ÖH weiterverfolgen!", meint Sophia Reisecker, Spitzenkandidatin des VSStÖ.

"Als Grundlage für eine starke Interessenvertretung von Studierenden werden wir uns um billigere öffentliche Verkehrsmittel und leistbares Wohnen in Innsbruck kümmern. Die Curricula in den Bachelorstudien müssen dringend überarbeitet werden - ein Stopp der Verschulung der Universitäten! Wir werden für einen offenen Masterzugang in Innsbruck kämpfen und vehement gegen mögliche Studiengebühren und Ähnliches vorgehen! Es gibt viele Baustellen an der Uni Innsbruck - und wir als VSStÖ werden sie angehen!", schließen Müller und Reisecker unisono.



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