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Vollste Unterstützung für SOWI-AULA BesetzerInnen!

Bis zu 600 Studierende in der besetzten Aula sind ein starkes Zeichen gegen die aktuelle Bildungspolitik!

„Bis zu 600 Studierende beteiligten sich gestern an den Diskussionen in der besetzten Aula der Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät (SoWi) der Universität Innsbruck und machten dabei deutlich ihren Unmut über die derzeitige bildungspolitische Situation sichtbar“, freut sich Jessica Müller, Vorsitzende des Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ) Innsbruck über die rege Beteiligung am ersten Tag der Besetzung.

„In konstruktivem Rahmen wurde die weitere Vorgehensweise debattiert, sowie Arbeitsgruppen zu allen anliegenden Themen eingerichtet. Die von der Exekutive der ÖH-Innsbruck befürchteten Ausschreitungen und Sachbeschädigungen sind wie erwartet ausgeblieben. Davon konnte sich der Vorsitzende der ÖH Innsbruck Florian Ritter im Rahmen seines Besuches in der Aula selbst überzeugen“, schmunzelt Müller.

Offensichtlich zeigten die Protestaktionen bereits ihre Wirkung; so hat Wissenschaftsminister Johannes Hahn (ÖVP) aus Angst vor der Konfrontation mit protestierenden StudentInnen seinen Innsbruck-Besuch im Rahmen der Eröffnung der neuen Universitätsbibliothek kurzfristig abgesagt. Ein derartiges Verhalten ist für einen gewählten Volksvertreter nicht akzeptabel!“, poltert Müller und fordert Hahn zum Verzicht auf das Amt des EU Kommissar und zum sofortigen Rücktritt als Wissenschaftsminister auf. 

„Ein baldiges Ende der Besetzung ist momentan nicht absehbar, jedeR Studierende ist angehalten sich an den weiteren Protestaktionen zu beteiligen. Wir werden weiterhin und unbeirrt für den freien Hochschulzugang, sowie eine Ausfinanzierung der Universitäten kämpfen!“, schließt Müller.



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