Unirat abschaffen, Unis wiedervereinigen!
Unirat der Medizinischen Universität Innsbruck (MUI) verursacht erneut großen finanziellen Schaden für die Universität!
„Kolportierte 300.000 EURO an Steuergeldern wurden aufgrund der inkompetenten Vorgehensweise des Unirats in der Causa Sorg in den Wind geschossen. Damit könnten ca. 250 weitere dringend benötigte Studienplätze geschaffen werden“ ärgert sich Jessica Müller, Vorsitzende des Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ) Innsbruck.
„Die Forderungen des VSStÖ nach Abschaffung des Unirats, sowie der (Wieder)Zusammenlegung der beiden Innsbrucker Universitäten haben sich erneut als richtig bestätigt. Die unnötige Trennung hat einen zusätzlichen, in Zeiten knapper Budgets nicht rechtfertigbaren Kostenaufwand verursacht“, erklärt Müller.
„Auch die Tatsache, dass kein einziges Rektorat in der Geschichte der MUI eine gesamte Funktionsperiode „überlebt“ hat und der Unirat der teuerste aller 21 Universitäten ist, spricht für eine Wiedervereinigung. Anstatt jetzt große Summen in ein neues unnötiges Verwaltungsgebäude zu investieren benötigt eine mögliche wiedervereinigte Gesamtuniversität dringend weitere Räumlichkeiten für den Lehr- und Forschungsbetrieb,“ ergänzt Müller.
„Die Forderung nach einer großen und starken Innsbrucker Gesamtuniversität wird bereits länger von mehreren Seiten vehement gefordert, zu den größten Befürworter_innen gehört u.a. auch der Rektor der „Stammuniversität“ Karl-Heinz Töchterle. Jetzt ist, vor allem auch in Anbetracht der in unverminderter Stärke fortgesetzten Studierendenproteste, akuter politischer Handlungsbedarf gegeben, denn die Student_innen haben in Zeiten überfüllter Hörsäle und knapper Lehrveranstaltungsplätze, kein Verständnis für eine derartige Geldverschwendung!“ schließt Müller.