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Uni Innsbruck plant flächendeckende Zugangsbeschränkungen

Vizerektorin spricht sich im gestrigen ÖH-Jour fixe gegen Studierende aus und deklariert sich klar für Zugangsbeschränkungen im Rahmen der Studieneingangsphase

Entsetzt zeigt sich Jessica Müller, Vorsitzende des VSStÖ Innsbrucks, über die Pläne der Vizerektorin für Lehre und Studierende Ao. Univ. Prof. Mag. Dr. Friedrich Margret bezüglich der Novellierung der Studienpläne an der Universität Innsbruck.

„Die nach dem neuen Universitätsgesetz (UG) vorgeschriebene Studieneingangs-phase bei Bachelor Studien soll nach ihren Vorstellungen in erster Linie dazu dienen, möglichst viele StudienanfängerInnen auszusieben.
Laut Friedrich soll dadurch festgestellt werden, wer für ein Universitätsstudium geeignet ist. Anscheinend reicht die bestandene Reifeprüfung nach Meinung unserer Vizerektorin nicht mehr zur Studienberechtigung aus!“, berichtet Müller entsetzt vom Treffen mit Friedrich.

„Der VSStÖ hat bereits während der Begutachtungsphase der UG- Novelle 2009 des Öfteren vehement die Möglichkeit von Zugangsbeschränkungen im Rahmen der Studieneingangsphase bemängelt. Die aktuellen Entwicklungen an der Universität Innsbruck zeigen, dass die Befürchtungen mehr als berechtigt sind“, erklärt Müller.

Ebenso schockiert ist Müller über die Weisung von Friedrich, die es Studierenden von anderen Fakultäten untersagt, im Rahmen ihrer freien Wahlfächer Prüfungen auf der Psychologie abzulegen. Insbesondere betroffen sind hiervon StudentInnen der Erziehungswissenschaften, wo es seit Jahren Usus ist, sich in diesem Bereich zu spezialisieren.

„Der VSStÖ spricht sich klar gegen jegliche Form von Zugangsbeschränkungen aus und fordert die Vizerektorin auf, diese studierendenfeindliche Weisung zurückzunehmen“, schließt Jessica Müller.



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