Skandalöse Preisgestaltung bei neuem Semesterticket!
Uni Professor_innen fahren um annähernd denselben Preis wie Studierende!
„Die Preisgestaltung des neuen VVT-Semestertickets kann nur als blanker Hohn verstanden werden. Während die weitaus größere Stadt Linz € 50 für das Öffi Ticket verlangt, knöpft man den Studierenden in Tirol ein Vielfaches davon ab“, ärgert sich Stefan Gasser, Vorsitzender des Verband Sozialistischer Student_innen (VSStÖ) Innsbruck über das heute als großen Wurf präsentierte Semesterticket neu.
"Unglaubliche € 580 pro Jahr zahlt beispielsweise ein_e Student_in aus Hall in Tirol, die_der in Innsbruck studiert und auch auf die Benutzung innerstädtischer Verkehrsmittel angewiesen ist. Während „normale“ Zeitkartenbesitzer_innen für die sogenannte Kernzone Innsbruck einen Rabatt von über 35% erhalten müssen Studierende den vollen Betrag des IVB-Semestertickets draufzahlen", erklärt Christina Müller, Vorsitzende des VSStÖ Innsbruck und ergänzt, dass „Studierende in vielen Studienrichtungen mittlerweile zwischen mehreren Unistandorten hin und her pendeln müssen.
"Besonders absurd ist die Tatsache, dass gutverdienende Universitätsprofessor_innen aufgrund einer Förderung der Universität Innsbruck für die gleiche Wegstrecke nur rund 10 Euro mehr pro Jahr bezahlen müssen. Die Lobeshymnen des schwarzen Vorsitzes der ÖH Innsbruck sind also völlig unangebracht und zeugen nur von deren absoluter Unkenntnis der Materie", so Müller weiter.
"Der VSStÖ fordert die politischen Verantwortlichen dazu auf ein wirklich leistbares Studi-Ticket für alle, das sich an den Bedürfnissen der Studierenden und nicht an irgendwelchen absurden Zonengrenzen orientiert, zu schaffen. Dass dies möglich ist beweist das erfreuliche Beispiel Linz ", schließen Müller und Gasser unisono.