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Rektor Töchterle auf Irrwegen!

Geforderte Wiedereinführung der Studiengebühren ist studierendenfeindlich und löst keineswegs das Finanzierungsproblem


Schockiert zeigt sich Jessica Müller, Vorsitzende des Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ) Innsbruck, über die Forderung von Rektor Töchterle, die unsozialen Studiengebühren wieder einzuführen. Als Begründung hierfür wird die akute Finanzlage an der Universität Innsbruck genannt.

Da die Universitäten jedoch den Entfall der Studiengebühren bereits durch den Bund ersetzt bekamen, kann dies nicht als Grund für die aktuelle Budgetknappheit angeführt werden. "Offensichtlich soll die von Wissenschaftsminister Hahn und der Bundesregierung verschuldete Unterfinanzierung der Universitäten auf dem Rücken der Studierenden ausgetragen werden," erzürnt sich Müller.

"Rektor Töchterle sollte eher auf seinen Vizerektor für Personal Wolfgang Meixner hören, der diese populistische Forderung ebenfalls als ,Scheindiskussion´ und keineswegs zielführend einstufte," erklärt Müller.

"Der VSStÖ fordert stattdessen die Abschaffung der Studiengebühren auch für jene Studierende, die trotz der Neuregelung nach wie vor jedes Semester zahlen müssen. Der dadurch eingesparte Verwaltungsaufwand könnte angesichts der Budgetknappheit sinnvoll eingesetzt werden," schließt Müller. 



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