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ÖH-Exekutive hat Angst vor engagierten Studierenden

Mit Scheinargumenten soll Protestbewegung verunglimpft werden

„Dass eine mehr schlecht als recht arbeitetende ÖH-Exekutive, die sich aus der ÖVP-Aktionsgemeinschaft (AG) rekrutiert, den Kontakt zu den Studierenden verloren hat und sich über das Engagement von unabhängigen Studierenden in einer funktionierenden und zuletzt auch erfolgreichen Protestbewegung nicht freuen kann, ist zwar emotional nachvollziehbar, aber politisch höchst fragwürdig!“ erklärt Jessica Müller, Vorsitzende des Verbands Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ) Innsbruck.

„Wenn Florian Ritter, ÖH-Vorsitzender aus der ÖVP-AG-Fraktion, die ÖH zur elitären Selbstvertretung zweckentfremden möchte und der Protestbewegung aus dem SoWiMax die Legitimation absprechen will, wird ersichtlich wie realitätsfern das Selbstverständnis in diesen Kreisen ist.“, so Müller weiter.

„Dank der ÖVP-AG verwendete die ÖH Innsbruck nur einen Bruchteil des verfügbaren Geldes für reale Lehrveranstaltungen. Nur 3 anrechenbare Lehrveranstaltungen wurden finanziert, eine Vielzahl mehr floss in das UNIT-Projekt. Hier wurden soft skills wie Rhetorik und Bewerbungstraining vermittelt.“ erklärt Müller.

„Wenn der ÖH-Vorsitzende jetzt die geplanten alternativen Lehrveranstaltungen der Protestbewegung als unnötig verunglimpft, will er den Studierenden das Recht auf inhaltliche Fortbildung in anrechenbaren (!) Lehrveranstaltungen wegnehmen, die die ÖH scheinbar nicht selbst auf die Beine stellen will!“ empört sich Müller.

„Der VSStÖ ist nach wie vor über die Selbsthilfe und das Engagement derartig vieler Studierender erfreut und sieht diese im Gegensatz zur ÖVP-AG als wichtige und notwendige Ergänzung zur Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH) an. Wir freuen uns über die konstruktive Protestarbeit und die Einigung mit dem Rektorat hier in Innsbruck.“ schließt Müller.



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