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Nein zu Zugangsbeschränkungen für Architektur!Versagen der Fakultätsleitung an der Fakultät für Architektur wird auf dem Rücken der Studierenden ausgetragen! Wie den heutigen Medien zu entnehmen ist, wurde seitens der Universität Innsbruck ein Antrag auf Einführung von Zugangsbeschränkungen für das Fach Architektur an das Wissenschaftsministerium gestellt. „Diese Vorgehensweise seitens des Rektorats ist angesichts der konstruktiv verlaufenden Verhandlungen mit den Besetzer_innen der Sowi-Aula nicht nachvollziehbar. Der freie Hochschulzugang, eine der Kernforderungen der momentanen Protestbewegung, wird somit endgültig zu Grabe getragen“, empört sich Jessica Müller, Vorsitzende des Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ) Innsbruck. „Die propagierten Kapazitätsprobleme sind nicht in erster Linie an der Zahl der Studierenden festzumachen, sondern liegen vielmehr an der zu geringen Professor_innenzahl an der Fakultät für Architektur. Mehrere Berufungsverfahren liegen seit Jahren auf Eis bzw. die Einsetzung der notwendigen Berufungskomissionen wird von einigen Personen an der Fakultät systematisch blockiert. Außerdem glänzt ein Teil der vorhandenen Professor_innen durch stetige Abwesenheit“, kritisiert Müller die skandalösen Zustande an der Fakultät für Architektur. Mit knapp 230 Studienanfänger_innen liegt die Fakultät für Architektur außerdem an vorletzter Stelle aller Fakultäten. „Angesichts dieser Zahlen ist das Argument der zu hohen Studierendenzahlen nicht nachvollziehbar. Das Rektorat und die verantwortlichen Personen an der Fakultät für Architektur sind angehalten die derzeitigen untragbaren Zustände an der Fakultät zu beenden und die ausständigen Berufungen sind so schnell wie möglich durchzuführen. Der VSStÖ spricht sich jeden Falls weiterhin gegen jede Form von Zugangsbeschränkungen und andere soziale Barrieren aus“, schließt Müller. |
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