www.vaust.net
Zur Startseite

Diskussionsveranstaltung: Ist Integration messbar?


Neoliberale Attitüde oder Königsweg zu mehr Chancengleichheit?

Montag, 19. April 2010

20 Uhr

HS 2, SoWi

Seit einigen Jahren wird in Europa versucht, Integration und Diversität mittels Indikatoren zu messen, die ein langfristiges Monitoring ermöglichen. Das Podium wird der Frage nachgehen, warum und wozu gemessen wird, aus welcher ideologischen Haltung heraus und vor allem was gemessen wird. Manche Indikatorensets, wie das jüngst vom Innenministerium im Rahmen vom Nationalen Aktionsplan Integration vorgelegte, vermitteln eher den Eindruck, dass es darum geht die „Integrationsleistung“ der MigrantInnen zu messen. Es ist zu fragen, ob hinter dem Bemühen primär ein Effizienz- und Kosten-Nutzen- Kalkül Pate steht, welches ökonomistisch ist und der neoliberalen Logik folgt oder ob derartige Instrumentarien nicht auch zu mehr Gleichheit beitragen können. Stellen Sie unter Umständen gar einen Königsweg zur Chancengleichheit dar?

Es diskutieren:


· Katrin Wladasch, Vorstandsmitglied bei ZARA - Zivilcourage und Anti-Rassismusarbeit
· August Gächter, Zentrum für Soziale Innovation, Diskriminierungsforscher
· Nuran Ekingen, Studentin oder Necmiye Kisat, Studentin - beide angefragt
· Bella Bello Bitugu, Mitarbeiter beim Projekt Ke Nako – Afrika jetzt! im Rahmen der WM 2010
· Claus Melter, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Erziehungswissenschaften
· Marko Miloradovic, Student und ehemaliger Vorsitzender des Jusos Tirol

 

Die Veranstaltung findet in Kooperation zwischen dem ZeMiT – Zentrum für
Migrant_innen in Tirol
und dem Verband Sozialistischer StudentInnen - VSStÖ statt.

 



powered by panthera.cc