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Der Bildungska(r)hlschlag geht weiter – Nein zur UG-Novelle!

In den nächsten Tagen soll, wenn es nach dem Willen von Wissenschaftsministerin Karl und ihrer treuen Gehilfin Unterrichtsministerin Schmied geht, eine Novelle des Universitätsgesetzes im Nationalrat beschlossen werden, die erneut eine massive Verschlechterung für Österreichs Studierende bringt. Neben der Reduzierung der Prüfungsantritte in der Studieneingangsphase auf zwei und der, mittlerweile aufgrund der rein logistischen Unmöglichkeit, bereits wieder verschobenen Zwangsberatung für angehende Studierende wird die Zulassungsfrist ab dem kommenden Wintersemester auf zwei Wochen im August bzw. im Jänner (Sommersemester) reduziert.

Die Folgen sind dramatisch: Wer also sein Bachelorstudium in Zukunft im Oktober bzw. November abschließt kann ab sofort nicht mehr wie bisher in den Master wechseln, sondern ist für mindestens ein Semester (aufgrund der verschulten Studienpläne wahrscheinlich öfter sogar ein Jahr) zum Nichtstun verdammt. Die einzige bildungspolitische Vision von Wissenschaftsministerin Karl ist offensichtlich die Reduktion der Studierendenzahlen mit allen möglichen Mitteln. Mehr über das Treiben unserer (Un)wissenschaftsministerin findest du auf unseren karlwatchblog.at.

Trotz der massiven Belastungen durch das Sparpaket, die vor allem Studierende treffen gibt es auch eine erfreuliche Nachricht zum Jahreswechsel: Die Mitzinsbeihilfe für Studierende beträgt seit ersten Jänner in Innsbruck statt € 110 nunmehr € 125. Wir wünschen dir trotz all allem einen guten Start ins neue Semester.

 Dein Vaust

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